
Oaks – Genesis of the Abstract (Review)

Heute erzähle ich euch von einer ziemlich interessanten instrumentalen Mischung aus Prog Metal und Post-Rock: der französischen Band Oaks und ihrem Album Genesis Of the Abstract, das 2022 über Argonauta Records erschienen ist.
Oaks haben mit Genesis Of the Abstract ein Album aufgenommen, das man nicht einfach nebenbei hört. Die Gitarren ziehen sich mal zurück, sind dann wieder vorne, und Bass und Schlagzeug halten das Ganze zusammen. Beim Zuhören fallen immer wieder kleine Details auf – ein anderer Akkord, ein leises Zwischenspiel, eine leichte Variation im Rhythmus.
Die Instrumente passen gut zusammen. Der Bass sorgt für Tiefe, das Schlagzeug setzt Akzente, und die Gitarren füllen den Raum. Nichts wirkt aufgezwungen.
Gesang gibt es nicht, dadurch bekommen die Instrumente mehr Raum. Mit der Zeit hört man immer mehr Details – ein leichtes Gitarrenflirren hier, ein rhythmischer Wechsel dort. Wenn man dranbleibt, entdeckt man immer wieder Neues.
Die Produktion passt dazu. Alles klingt klar und direkt. Ruhige Passagen wechseln sich mit dichteren Stellen ab, ohne dass es übertrieben wirkt.
Die Stücke entwickeln sich langsam. Am Anfang passiert wenig, doch nach und nach kommt alles zusammen. Wiederkehrende Motive verändern sich leicht und bleiben so im Kopf.
Oaks setzen nicht auf schnelle Soli oder auffällige Effekte. Stattdessen liegt der Fokus auf dem Zusammenspiel der Instrumente. Das macht die Musik ruhig und gleichzeitig spannend – man hört gern wieder rein.
Genesis Of the Abstract braucht etwas Zeit, hat aber einiges zu bieten. Wer Progressive- oder Post-Metal mag, wird hier eine dichte Platte finden, die über längere Strecken funktioniert.
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