Der ultimative Fuzz aus der Unterwelt

Zurück am Start: Isaak im Interview

Nach sieben Jahren Pause melden sich Isaak mit neuem Schwung zurück. Wir haben mit der Band über die USA-Tour, das neue Album und die Energie gesprochen, die sie seit dem Start antreibt.

Wie läuft es aktuell bei Isaak?

Sehr gut. Wir sind gerade von unserer ersten USA-Tour zurück – und die Energie nehmen wir direkt mit ins Songwriting fürs neue Album. Damit starten wir in Kürze.

Kurz: Ursprung, Besetzung, Sound?

Isaak ist aus Gandhi’s Gunn hervorgegangen. Nach dem Signing bei Small Stone Records mussten wir den Namen ändern – die Story dazu erzählen wir ein anderes Mal. So wurde Isaak geboren.

Aktuell dabei: Giacomo „James“ Boeddu am Gesang (von Anfang an), Francesco Raimondi an der Gitarre (ebenfalls Gründungsmitglied), Gabriele Carta am Bass und Francesco Borrelli am Schlagzeug, der vor ein paar Jahren dazukam.

Was hat „Hey“ am stärksten geprägt?

„Hey“ war unser Comeback nach sieben Jahren Pause – aus ganz normalen Lebensgründen. Wir wollten einfach wieder da sein und sagen: „Hey, wir sind noch hier!“ Dass Heavy Psych Sounds das möglich gemacht hat, bedeutet uns viel.

Die Story hinter „Interstellar Cosmic Blues & the Riffalicious Stoner Dudes“?

Wir hatten noch ein paar starke Tracks in der Hinterhand. Gabriele von Heavy Psych Sounds brachte die Idee eines Splits ins Spiel. Geezer steckten offenbar in einer ähnlichen Situation – und es passte einfach. So wie damals bei unseren Splits mit Chron Goblin oder Mos Generator.

Hat sich euer Sound verändert – mehr Atmosphäre oder mehr Härte?

Wir waren schon immer ziemlich hybrid. Mal mehr Rock, mal mehr Psychedelic, Metal oder Sludge – stellenweise fast schon poppig. Wohin die Reise geht? Wissen wir selbst noch nicht. Wir schreiben und schauen, was passiert.

Auf welche Veröffentlichung seid ihr besonders stolz?

Wahrscheinlich auf die Platte, die alles ins Rollen gebracht hat: The Longer The Beard, The Harder The Sound.

Streaming und Underground – eure Sicht?

Für uns zählt vor allem, unterwegs zu sein. In andere Länder fahren, Leute treffen, neue Bands entdecken. Sich gegenseitig inspirieren – darum geht’s.

Seid ihr vor Shows noch nervös?

Dieses Gefühl kurz vor dem Auftritt ist genau der Grund, warum wir das machen. Ob man es Nervosität nennt oder nicht – es gehört dazu. Und jeder geht anders damit um: Der eine raucht noch schnell, der nächste verschwindet kurz vor Beginn aufs Klo, andere bleiben komplett entspannt.

Wie steht es um die Szene in Genua?

Die Stoner-Rock-Szene hatte hier vor rund 15 Jahren ihren Peak. Heute existiert weiterhin eine lebendige Underground-Szene, allerdings stärker im Punk verwurzelt. Diese Energie in der eigenen Stadt zu spüren, pusht dich trotzdem.

Traum-Kollabo oder Wunschbühne?

Persönlich sofort mit Torche oder mit Legenden wie Fu Manchu. Mit beiden standen wir schon auf der Bühne – aber gemeinsam einen Song oder Split umzusetzen, wäre riesig.

Wo seht ihr euch in ein paar Jahren?

Vielleicht beantworten wir dann dieselben Fragen – nur aus dem Backstage vom Hellfest oder Roadburn.

Zum Schluss – noch ein Wort an unsere Leser?

Danke an euch und eure Leser für die Neugier auf neue Underground-Musik. Wir hoffen, uns irgendwo auf der Welt bei einer Show zu treffen – auf ein Gespräch über Musik und ein gemeinsames Bier.

https://www.instagram.com/isaakmusic

https://www.heavypsychsounds.com/shop.htm#HPS259

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